5 Nerd-Fragen an: Sarah Burrini

Sie ist die Schöpferin von Nerd Girl, liebt Comics, zockt Games und wenn wir ihrem Webcomic Das Leben ist kein Ponyhof glauben wollen, lebt sie mit einem Pony, einem Elefanten, einem Dämonen-Teenager und einem sprechenden Pilz in einer WG. Sarah Burrini ist eine der profiliertesten Comic-Künstlerinnen Deutschlands und damit prädestiniert für unsere fünf Nerd-Fragen.


1. Beginnen wir mal mit der Gretchenfrage für Superheldencomicfans: Marvel oder DC? Oder etwas völlig anderes?

Ach, ich hab da keine Präferenz und würde mich eigentlich auch nicht als krassen Superheldenfan bezeichnen. Wenn mich eine Serie oder ein Comic interessieren, mache ich keine Unterschiede. Ich lese kreuz und quer, franko-belgische, japanische, deutsche, amerikanische Comics und mehr. Und bei den US-Comics schau ich mich ausserdem gerne bei Verlagen wie Dark Horse, Image, Oni Press, First Second uvm.

2. Was ist das Nerdigste, das du je getan hast?

Ernsthaft Comiczeichnen als Berufsweg einzuschlagen.

3. Mit welchem Comiczeichner, welcher Comiczeichnerin und seiner/ihrer Schöpfung würdest du gerne ein Eis essen gehen?

Ich wär gerne mal mit Hugo Pratt und seinem Corto Maltese durch Venedig gelaufen. Auch weil das Eis in Venedig so lecker ist.

4. In welcher fiktionalen (Comic-? Game-?) Welt könntest du dir vorstellen, zu leben?

Ich mag Fantasy-Settings mit all ihren magischen Eigenheiten. Momentan fänd ich es deshalb aufregend mal etwas Zeit in dem Setting von The Witcher 3 zu leben. Aber das mit dem „leben“ würde sich wahrscheinlich innerhalb von ein paar Minuten erledigen bei den ganzen Gefahren, die sich da tummeln. Insofern würde ich mich bei den Schlümpfen wahrscheinlich wohler fühlen. Mal gucken, ob ich auch in so ein Pilzhaus passe.

5. Chemikalienbelastete Clownsnasen und mit Vogelgrippe verseuchtes Kölsch reagieren beim nächsten Karneval unerwartet miteinander: Das Rheinland wird von Horrorclowns überrannt. Du rettest dich mit genug Proviant in ein Zeltlager von Karnevalsflüchtlingen auf dem Gelände der Galopprennbahn Köln-Weidenpesch. Allerdings konntest du auf der Flucht nur drei Dinge aus deinem Privatbesitz mitnehmen. Welche sind das?

Mehr als meinen Nintendo 3DS und Animal Crossing würd ich nicht mitnehmen. Dann würd ich so lang Blumen giessen und niedlichen Tierwesen Geschenke schenken bis der Akku leer ist und ich merke, dass ein Horrorclown schon längst eine Axt in meinen Schädel gepflanzt hat.

Besten Dank, Sarah!

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Über Fabian

Fabian Mauruschat ist Journalist, Blogger, Nerd und Monster-Experte. Er lebt irgendwo zwischen Ruhr, Rhein und bergischem Land. Hier arbeitet er als Gamesjournalist und Autor, unter anderem für Spiegel Online, das Stadtmagazin coolibri und das Games-Magazin WASD. Außerdem mag er Bücher, Spiele und Tiere, würde aber nie welche essen.


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