Sherlock – Die Braut des Grauens

Lieber Steven Moffat, lieber Mark Gattis, ich habe euch sehr gerne. Wirklich. Ihr seid großartige Drehbuchautoren. Gerade wenn es um Dialogwechsel und twistreiche Stories geht, gehört ihr beiden wirklich zu den ganz großen. Doktor Who habe ich nie gesehen (purer Mangel an Interesse. Sue me!), aber was ihr da seit 2010 mit eurer BBC-Serie Sherlock veranstaltet – ganz großes Herrenhockey, … mehr …

Sharktopus vs. Pteracuda

Mega Shark vs. Giant Octopus, Sand Sharks, Ghost Shark und natürlich der König der „ich gucke auch Trashfilme, aber nur ironisch“-Streifen, das Sharknado-Franchise. Ein Ende dieser Trendwelle scheint nicht in Sicht. Sharktopus vs. Pteracuda ist nun ein weiterer Eintrag in dieser viel zu langen Liste von ach so witzigen Haifilmen. Nicht falsch verstehen, ich war selbst einmal Fan dieser Art … mehr …

Jahresrückblick 2015: David

Wie jetzt, das war’s schon mit 2015? Hat jemand von euch Bock, einen Jahresrückblick zu schreiben? Das ist eine dieser – paraphrasierten – Anfragen, die so durch die interne Redaktionsgruppe von Fischpott flatterte und die ich – anders als die x-tausend Anfragen zu Pressevorführungen in Düsseldorf oder München – nicht einfach so ignorieren konnte. Immerhin bin ich doch so ein … mehr …

Victoria

Lasst uns über Gimmicks reden. Gimmicks sind in der Regel attraktive Beiwerke zu einem Produkt, die selbigem aber keinen zusätzlichen Wert verleihen. Bekanntestes Beispiel: In den 70er-Jahren revolutionierte das deutsche Yps-Heft das Gimmick, bot zu dem Heft jedes Mal ein anderes kleines Geschenk, seien es die berüchtigten Urzeitkrebse oder leicht zerbrechliches Plastikspielzeug. Mit anderen Worten: Sieht schick aus, bringt aber … mehr …

Whiplash

Als wolle sich 2014 für das wirklich mehr als mäßig ausfallende vergangene Filmjahr entschuldigen, wurden auf den letzten Metern nochmal einige Perlen herausgehauen. Titel wie Birdman, Foxcatcher oder Inherent Vice geben nochmal ordentlich Stoff, um den Schaden von Transformers 4 und Konsorten wieder zu kitten und nicht zuletzt sich für die allseits begehrten, näher rückenden Oscars ins Gespräch zu bringen. … mehr …

Insidious 2

Wenn es ein Genre gibt, das sich geradezu von kurzfristigen Erfolgen und daraus entstehenden Trends ernährt, dann ist es das Horror-Genre. Seien es die Monsterfilme der 30er, die Slasher-Welle in den späten 70ern oder die durch Paranormal Activity wieder ausgegrabenen Found Footage-Streifen – sobald etwas erfolgreich ist, wird’s kopiert. Niemand weiß das besser als James Wan: Der junge australische Regisseur … mehr …

Das Slamperium schlägt zurück

Cover vom Slamperium: Ein schmaler bleicher Mann mit Nerdbrille reckt ein Laserschwert nach oben, zu seinen Füßen ein Uhura-Pappaufsteller

Nerd sein ist cool. Comicverfilmungen dominieren die Kinokassen, Star Wars- und Star Trek-Zitate sind angesagt wie nie zuvor und die Nerdbrille ist längst zum modischen Accessoire geworden. Das war nicht immer so. Es gab eine Zeit, da waren Nerds die Kinder, die ihre Schulzeit hauptsächlich mit dem Kopf in diversen Kloschlüsseln durchlebten. Jetzt ist die Zeit dieser wahren Nerds gekommen. … mehr …

Bunt und kühl: CD

Bunt und Kühl Cover

Was bisher geschah: Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Fischpott eine Kritik zu dem ambitionierten Buchprojekt Bunt und kühl. Drei Poetry Slammer – Kaleb Erdmann, David Friedrich und Thomas Spitzer – hatten ihre besten Werke in dieser Kurztextsammlung zusammengefügt. Das Fazit Fischpotts fiel sehr positiv aus, das Buch wurde weggelegt. Nur um nun erneut hervorgekramt zu werden, denn die drei Autoren … mehr …

12 Years a Slave

Alle Jahre wieder: Während der Sommer des Jahres in Hollywood für spektakuläre Millionengräber und explosive Blockbuster mit mindestens drei Superhelden reserviert ist, wird der Jahresanfang zumeist von einer anderen Sorte Film bestimmt: Die Preisjäger. Golden Globes, Oscars – jeder will die begehrten Trophäen haben, ergo erwarten den Kinozuschauer schwere Themen, dramatische Filme mit Pianomusik und Schauspieler, die sich in der … mehr …

Stoker

Hollywood scheint sich mittlerweile in seinen Releases nur allzu gerne auf die Wiederverwertung alter Ideen und die finanzielle Sicherheit fortlaufender Franchises zu verlassen. Filmliebhaber, die angesichts des neusten Paranormal Activity- oder Captain America-Trailers nicht unbedingt vor Begeisterung direkt aus der Unterbuchse hüpfen, sind also oft mit einem Blick auf das Ausland am besten beraten. Besonders in den letzten Jahren geriet … mehr …