Der Mann der sein Leben ermordete

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Zwei Verlierer, viele Leichen Comics im Stil des Film Noir sind eines der Aushängeschilder der Edition 52. Besonders angetan haben es dem Wuppertaler Verlag die Umsetzungen von Jean Vautrins Romanen. Nach Bleierne Hitze ist jetzt Der Mann der sein Leben ermordete erschienen. Harter Stoff François-Frederic Frey kommt aus dem Gefängnis frei. Sein Leben ist im Arsch, also besorgt er sich … mehr …

Countdown

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Farin Urlaub kündigt an, dass was kommt. Noch weiß man nicht, was und wann es kommt. Eigentlich hat er noch nicht einmal angekündigt, dass was kommt. Aber man ist sich einig: Da kommt was. Ein Gastbeitrag von Helge. Der Reihe nach. Es ist nicht viel passiert seit Erscheinen der Wahrheit über’s Lügen (2008). Farin Urlaub ist mittlerweile 50 geworden, veröffentlichte … mehr …

Roter Mond – Benjamin Percy

Roter Mond, Benjamin Percy

Sie sind unter uns. Nicht als sagenhafte Gestalt aus einem Märchen oder schreckliches Monster aus einem Horrorfilm. Nein, ganz real und in unserer Welt. Stellt euch vor, sie sorgen schon seit Jahrhunderten für eine Spaltung der Gesellschaft, für Unterdrückung aus Angst auf der einen Seite, für Wut und Verzweiflung auf der anderen Seite. Und jetzt ist das Fass dabei überzulaufen, … mehr …

Zum guten Ende: Alchemie

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Endlich rundet sich die im Jahr 2007 triumphal mit den »Glasbüchern der Traumfresser« gestartete Steampunk-Trilogie von Gordon Dahlquist. Wer, wie der Rezensent, den schier endlosen Cliffhanger des zweiten Bandes (»Das Dunkelbuch« von 2008) endlich bewältigt hatte, musste sich vier Jahre gedulden, um aus der amerikanischen Heimat des Autoren die Nachricht zu erhalten, dass der dritte Band mit der versprochene Abrundung … mehr …

Sex, Gewalt und Schmetterlinge

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Der Horrortrip des Erwachsenwerdens Inio Asano: Das Feld des Regenbogens (Manga, Tokyopop) Noch vor einigen Jahren hat man sich als ‘Fan’ brav beinahe jede Manga-Neuerscheinung zugelegt, egal wie hässlich, dümmlich und hanebüchen. Doch mittlerweile, so scheint es, wurde man als japanophiler Freund popkultureller Medien und Genres unlängst vom Manga-Tsunami, den emsige deutsche Verlage über uns gebracht haben, überschwemmt, weggespült und … mehr …

Malmsturm

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Ein Gastbeitrag von Grischa, Lovecraftianer aus Bochum. Schwarz marmoriert, ein dunkles Grimoire. So kommt Malmsturm daher. Ein Spiel, das sich bereits optisch von anderen bekannten Rollenspielen absetzt. Statt heroischer Bilder düstere Schlichtheit, nur aufgelockert durch den augenzwinkernden Hinweis, dass es sich hier um „explicit gaming“ handelt. Malmsturm wendet sich demnach an die reiferen SpielerInnen. Doch fangen wir mit den Basics … mehr …

Bleierne Hitze

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„Schon beim in die Hand nehmen und Blättern kommt man nicht umhin, die Papierqualität zu bemerken …“ Solche Anfänge finde ich immer zum Kotzen. Ich möchte der Kritikerin, dem Rezensenten zuschreien, sich um den verdammten Inhalt zu kümmern und mich mit so unwichtigem Kleinkram wie der stofflichen Welt zu verschonen. Tja, und jetzt hat es mich doch erwischt. Ich nehme … mehr …

Traue keinem Rentner mit Wohnmobil

Doctor Sleep von Stephen King

Stephen King warnt: »Man weiß nie, wer darin sitzt. Oder was.« In letzter Zeit tauchte in meiner Facebook-Timeline mehrfach der Hinweis auf, dass »Steam« irgendwie nicht funktioniere und man deshalb früh ins Bett gehe. Ich war reichlich irritiert, denn in meiner Welt der letzten Zeit stand »Steam« für die Lieblingsdroge von bösartigen Rentnern. Vorzugsweise in Wohnmobilen unterwegs, sind diese Alten … mehr …

Richtig schenken

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Eigentlich macht Schenken mehr Spaß als beschenkt werden. Und zwar sowohl an Jesus’ als auch an deinem Geburtstag. Was ist besser: Das freudige Strahlen einer geliebten Person, eines Arbeitskollegen oder der verrückten Katzenfrau um die Ecke, die vielleicht gar nicht daran gedacht hat, dass jemand an sie denkt – oder eine gammlige Socke? Ich bekomme jedes Jahr mindestens ein T-Shirt … mehr …

Andreas Eschbachs »Todesengel«

Eschbach-Todesengel

kontrovers as kontrovers can Da eröffne ich hier kürzlich, dass mir kontroverse Geschichten gefallen – und schwupps habe ich ein Exemplar kontroversester Güte auf dem Tisch. Andreas Eschbachs »Todesengel« hat mir den Nachtschlaf geraubt. Nicht weil ich so gefesselt war von der spannenden Erzählung. Vielmehr hat mich der »Todesengel« innerlich zerrissen und reichlich entsetzt hinterlassen. Meinen eigenen Kriterien zufolge sollte … mehr …