Teamescape Essen

TeamEscape ist sowas wie das Mammut unter den Escape Rooms. Allein in Deutschland ist man in elf Städten vertreten und internationale Standorte gehören ebenfalls zum Portfolio. Geschafft wird das über ein Franchise-System, wobei darauf geachtet wird, dass geographisch nahe Standorte unterschiedliche Räume anbieten. Während Fischpott also in Düsseldorf Probleme mit Professor Hofmann hatte, mussten wir uns diesmal um Mr. Nobodys ersten Fall kümmern.

Noch einmal kurz erklärt: Was ist ein Escape Room Game?

Anfahrt und Team

TeamEscape liegt mitten in Essen Rüttenscheid. Genauer, im vielfältig genutzten Girardet Haus und ist dadurch sowohl per ÖPNV als auch mit dem Auto gut zu erreichen. Eine große Zahl an Parkplätzen steht direkt vor Ort für kleines Geld zur Verfügung. Gleich im Thekenbereich findet eine kurze Einführung statt, wir legen unsere Handys in eine kleine Truhe (keine Angst! Die Truhe kommt mit uns in den Raum) und dann geht es auch schon ab zum mysteriösen Fall, den wir in einer Stunde lösen müssen.
Wir, dass sind vier Köpfe, die sich für Fischpott der Aufgabe gestellt haben. Dabei war es für Zwei der inzwischen dritte Raum, während sich die anderen beiden jungfräulich der Aufgabe stellten.

Der Raum – Mr. Nobodys erster Fall

Wo ist Mr. Nobody nur geblieben? Der Journalist ist wie vom Erdboden verschluckt. Ob wir in seinem Büro fündig werden? Und gibt es eine Verbindung zu seiner letzten Recherche über eine Reihe von Diebstählen? Uns bleibt genau eine Stunde Zeit eine Antwort auf diese Fragen zu finden.

Ein rauchender Mann mit Hut sitzt an einer Schreibmaschine, dahinter ein altmodisches Radio.

Foto: TeamEscape Essen

Der Raum ist wirklich liebevoll gestaltet. Ein Trenchcoat an der Garderobe, eine alte Schreibmaschine auf dem Schreibtisch und ein dudelndes Radio in der Ecke versetzen einen in die Noirzeit der 20er Jahre. Sofort beginnt man, jeden Winkel abzusuchen und schon bald wird offensichtlich, dass der Raum mehr verbirgt, als man zuerst meinen könnte.

Die Rätsel sind allesamt logisch und rangieren vom Schwierigkeitsgrad meistens im Mittelfeld. Vor allem aber steigern ein paar überraschende Einfälle den Spaßfaktor, die hier natürlich nicht verraten werden. Ansonsten findet sich in dem Raum viel Escape Room-typisches, was aber keinesfalls negativ klingen soll! Der Raum wird gut für die Rätselfolge genutzt. Als wir mit dem rettenden Schlüssel die Tür öffneten, hatten wir noch 3 ½ Minuten auf der Uhr. Die Spielleitung hat uns bei unserem Erfolg vorbildlich unterstützt. Wie es sich gehört, wurden uns nur Hinweise anstelle von Lösungen gegeben. So behielt man das Gefühl selbst die Lösung des Rätsels geleistet zu haben.

Fazit: Mr. Nobodys erster Fall bei Teamescape Essen ist insbesondere für Escape Room Neulinge eine Empfehlung. Ein paar clevere Einfälle machen ihn aber ebenso für erfahrenere Spieler interessant. Buchen lässt sich der Raum für 35,50€ bis 22,50€ pro Person, je nachdem wie viele antreten. Besonders reizvoll ist die Möglichkeit gleich zwei identische Räume mit Mr. Nobodys ersten Fall zu mieten und so zwei Teams gegeneinander antreten zu lassen.


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