Zum guten Ende: Alchemie

Endlich rundet sich die im Jahr 2007 triumphal mit den »Glasbüchern der Traumfresser« gestartete Steampunk-Trilogie von Gordon Dahlquist. Wer, wie der Rezensent, den schier endlosen Cliffhanger des zweiten Bandes (»Das Dunkelbuch« von 2008) endlich bewältigt hatte, musste sich vier Jahre gedulden, um aus der amerikanischen Heimat des Autoren die Nachricht zu erhalten, dass der dritte Band mit der versprochene Abrundung … mehr …

Raven mit Mogwai

Ich hab mich wirklich gefreut! Mogwai ist eine der größten Post-Rock-Bands und vertritt wohl wie kaum ein zweite das Genre auch auf großen Pop-Festivals – Welt auf, Welt ab. Keine Frage, die Band hat ein riesiges Output und dabei schon große Platten und Songs in die Welt gesetzt. Vor knapp einem Monat kam die neue Platte »Rave Tapes« in die … mehr …

Malmsturm

Ein Gastbeitrag von Grischa, Lovecraftianer aus Bochum. Schwarz marmoriert, ein dunkles Grimoire. So kommt Malmsturm daher. Ein Spiel, das sich bereits optisch von anderen bekannten Rollenspielen absetzt. Statt heroischer Bilder düstere Schlichtheit, nur aufgelockert durch den augenzwinkernden Hinweis, dass es sich hier um „explicit gaming“ handelt. Malmsturm wendet sich demnach an die reiferen SpielerInnen. Doch fangen wir mit den Basics … mehr …

Sherlock

Mit Sherlock Holmes sind große Namen verbunden! Der unvergleichliche Basil Rathbone, den ich nur ungern verpasse, wenn um 2 Uhr nachts eine der Schwarz-Weiß-Episoden im Öffentlich-rechtlichen wiederholt wird. Selbst mein erster Kinofilm, Basil, der Mäusedetektiv, wurde nach ihm benannt. Peter Cushing im Hund von Baskerville, vielen vielleicht als Großmoff Tarkin aus Star Wars bekannt. Und natürlich Jeremy Brett, der so … mehr …

Ulrich Tukurs Freund versteht nicht, warum ich stinke

Ein Gastbeitrag von Martin. Fürs Silvesterkonzert des Schauspielers („Das Leben der Anderen“) in der Stadthalle hat der freundliche Herr in der Schlange für mich eine weitere Freikarte gleich neben ihm und netter Familie übrig, denn er war beruflich über Jahre Kompagnon von Ulrich Tukur. Und meine Gesamtaufmachung ist eigentlich sehr liebevoll auf den Abend abgestimmt: In Erwartung ironischer Nostalgie hatte … mehr …

Altersmilde oder angepasst?

Bad Religion und der Weihnachtspunk Ein Gastbeitrag von Nils. In der langen Schlange einer Discounterkasse zu stehen bedeutete in den vergangenen Wochen zugleich ein intensives Studium verschiedenster Adventskalender, von Marzipankartoffeln, Weihnachtsmännern und anderem Kram und Zeug. Jedes Jahr aufs Neue Hohn, Spott und dann doch der Einkaufswagen. Mein persönliches Highlight dieser Tage: Der „Sexy Christmas-Girls“- Kalender für 1,99 € direkt … mehr …

Trash für Gentrifizierte

Manfred Rebhandls Wien-Krimi: »Das Schwert des Ostens« Erlaubt ist, was gefällt, könnte man über den (beinahe) neuesten Kriminalroman des österreichischen Unterhaltungsautoren Manfred Rebhandl sagen, und so ein Urteil über dieses unflätig-coole, politisch-unkorrekte und pornös-trashige Machwerk in den Bereich des persönlichen Geschmacks verlagern. Ob man das wild-abstruse Figurenensemble lustig findet oder abscheulich, sei eben von individuellen Schmerzgrenzen abhängig. Nicht jeder Leserin … mehr …

The Conjuring

Für den überraschend erfolgreichen Schocker über ein Spukhaus in den Siebzigern hat Fischpott ein zweiköpfiges Gast-Rezi-Monster von Caro und Ulf erschaffen lassen. Ulfs Meinung: Ob das Blut gefriert? Mit Gruselfilmen ist das ja immer so eine Sache. Der letzte so richtig unangenehme war für mich »A Tale Of Two Sisters« von Kim Jee-Woon. Auch Gore Verbinskis Version von »The Ring« … mehr …

Liverfool – Die Geschichte des ersten Managers der Beatles

Helmut Schmidt hat einmal in einer Interviewreihe sinngemäß gesagt, er möge die Beatles, und sie hätten ja nichts mit Rock’n’Roll zu tun. Der belgische Comic-Autor Gihef und der französische Zeichner Damien Vanders sehen das anders und wollen es mit »Liverfool« beweisen. Sie sind sicher nicht die Ersten, die finden, dass sich jene angeblich ach so wilden Jahre Anfang der Sechziger, … mehr …

THE KNIFE / MAJOR LAZER

Eine kulturtheoretische Betrachtung Obwohl ich Festivals nicht mag, verschlug es mich nach drei Jahren Abstinenz im Juli 2013 auf das Summerjam in Köln und das MELT! in Ferropolis. Dort sah ich MAJOR LAZER und THE KNIFE, zwei Elektro-Acts, die zunächst wenig miteinander zu tun haben, mich jedoch gleichermaßen mit ihren Bühnenshows zum Nachdenken brachten. Über den Live-Charakter elektronischer Musik. Und … mehr …