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Es ist gut, es ist schlecht, es ist: L.A. Story — 1 Kommentar

  1. Zuerst war ich etwas irritiert über diese Besprechung. Aber in meinem winzigen, kaum merklichen Zorn, keimte der eigentlich ganz offensichtliche Samen der Erkenntnis. Man kann L.A. STORY tatsächlich von genau zwei gegenüberstehenden Seiten betrachten.
    Alle Punkte welche Sie an dem Film negativ kritisieren, heben ihn in meiner Empfindung in die Gefilde von Genialität. Nie hat es eine treffendere Liebeserklärung an eine Stadt in filmischer Form gegeben, selbst Allen fällt hier mit seinen Neurosen weit ab. Die Stadt ist der Hauptcharakter, und sie ist ein Charakter geprägt durch den unreflektierten Wahnsinn seiner Bewohner. Shakespeare begraben in Los Angeles, die Autofahrt zur nächsten Hausnummer, die Kaffeebestellung nach dem Essen (habe ich leider selbst einmal so erleben müssen), etc.
    Das herausragende Element im Drehbuch ist eben, dass Martin von seiner Figur ganz gemächlich die Gewichtung auf die Stadt legt. Da kommt der Nonsens der bisher gewohnten Steve Martin Filme natürlich auf dem Freeway der Erwartungen ins stocken. Aber den Versuch auf Massentauglichkeit würde ich nicht wirklich unterschreiben. Hinweisschild: WHAT I REALLY WANNA DO IS DIRECT.

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