Fischpott sieht Sterne

Ein Ausflug auf die GamesCom

Star Wars The Old RepublicEine Riesenmesse, viel zu wenig Zeit, viel zu viele Spiele. Fischpott hat sich durchgeschlagen und schon einmal die kommenden Hits getestet.

20 Minuten mit dem MMORPG Star Wars The Old Republic waren ein bisschen wenig. Bei der Charaktererschaffung hat man die Wahl zwischen Imperium und Republik. Altbekannte Aliens wie Twi’Leks und Zabrak sind dabei, aber auch die Chiss, die vor allem aus der Admiral-Thrawn-Trilogie bekannt sind. Spielbare Klassen sind unter anderem Kopfgeldjäger, Jedi-Krieger und Schmuggler. Warum Kopfgeldjäger und Schmuggler zu Imperium beziehungsweise Republik gezählt werden? Gibt wohl keine neutrale Fraktion in der bekannten Galaxie.
Fischpott-Fazit: Schön buntes MMORPG mit bekannten Standards.

Mit mehr klassischer SF ging’s weiter: Star Trek Online. Nachdem ich als Ersatz-Picard ein bisschen in einer Captains Lounge rumgehangen habe, fand ich dann doch den Mission-starten-Button. Und schon konnte ich ein Raumschiff der Galaxy-Klasse durch ein Asteroidenfeld steuern. Da ich einem abtrünnigen Klingonen-Commander auf der Spur war, musste ich den einen oder anderen Bird of Prey schrotten. Erinnerte mich ansonsten an den Klassiker Pirates Gold. Leider musste ich mein Schiff wegen akutem Warpkernbruch evakuieren, bevor es zu spät war.
Fischpott-Fazit: 2-D-Raumschiffkampfsimulator in der Post-Kirk-Ära.

Stand StarCraft IIAn alte Zeiten hat mich auch Starcraft II Heart of the Swarm erinnert. Unterschiede zum Vorgänger aus dem Jahr 1998: geilere Graphik, Kerrigan schießt wieder und kann sich nicht unsichtbar machen. Ach ja, und es gibt Berstlinge. Die fand ich eher unnötig, aber ich spiele ungern mit Selbstmordeinheiten. Ein Battalion Hydralisken wäre schöner gewesen.
Fischpott-Fazit: Endlich geht’s weiter!

Aber einer fehlt noch beim Sternenquartett: Wildstar. Auf dem Planeten Nexus kann der Spieler als Mensch, psi-aktiver Aurin oder grobschlächtiger Granok umherlaufen. Im klassischen MMORPG-Modus läuft man durch eine kunterbunte Welt zwischen Cartoon und Anime. Bei der ersten Mission konnte man mit der Todessense Yetis killen. Wo hier die Alleinstellungsmerkmale sind, weiß der Nexus.
Fischpott-Fazit: Knuffig, aber nicht sehr originell.

Chainsword aus dem Warhammer 40k Universum

Immer schön brutal: Chainsword vom Space-Marine-Promostand


Außerdem gab es noch Kino-Vorführungen von Call of Duty: Modern Warfare 3 und Darksiders 2. CoD:MW3 sieht nach brutalstmöglicher Aktion im dritten Weltkrieg zwischen den USA und Russland aus. Darksiders 2 bietet den nächsten Reiter der Apokalypse als Protagonisten an: Tod senst Schädelmonster weg.

Der Fischpott-Geheimtipp wird wahrscheinlich nie auf den Markt kommen. Lizard Fire ist ein Spiel-Prototyp vom Studiengang Game Design der HTW Berlin. Ein scherenschnittartiges Jump-and-Run, bei dem man eine zaubernde Echse zwischen angreifenden Zyklopenspinnen umhernavigieren muss.
FM

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Über Fabian

Fabian Mauruschat ist Journalist, Blogger, Nerd und Monster-Experte. Er lebt irgendwo zwischen Ruhr, Rhein und bergischem Land. Hier arbeitet er als Gamesjournalist und Autor, unter anderem für Spiegel Online, das Stadtmagazin coolibri und das Games-Magazin WASD. Außerdem mag er Bücher, Spiele und Tiere, würde aber nie welche essen.

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