Game of Thrones – Season II

Da soll nochmal einer sagen, das Leben der einfachen Leute im Mittelalter war hart und müßig und die da oben ließen es sich gut gehen. In Westeros ist´s genau anders herum: bist du adelig, hast du jede Menge zu tun.

Der Eiserne Thron ist hart umkämpft. Die Lannisters sitzen drauf. Und so gut wie keiner will das akzeptieren: Robb Stark führt immernoch einen Rachefeldzug, die Baratheon-Brüder Renly und Stannis kämpfen gegeneinander darum, wer denn nun gegen die Lannisters in den Krieg ziehen und König werden darf und auch die Greyjoys ziehen mit ihrem Heer los. Allerdings gegen die Heimat der Starks. Ach und dann ist da noch Daeneris Tagaryen, die jenseites des Meeres ihre Pläne schmiedet. (Natürlich will sie, genau wie alle anderen, ihr Geburtsrecht auf den Thron wahrnehmen) Es ist viel Los in Westeros. Alle spielen mit, im Game of Thrones.

Ja, Westeros ist verwirrend. All diese Namen. Gerade das macht aber auch erneut den Reiz an Game of Thrones aus. Wie von HBO gewohnt, kriegen wir eine Serie präsentiert, auf die wir uns nicht nur einlassen können, sondern sogar eintauchen sollen. Das Führt meist dazu, dass du dich nachts um halb 2 dabei erwischt, wie du im GoT-Wiki rumsurfst, um herauszufinden, wer jetzt nochmal wer war und zu welcher Familie er gehört.

Die parallelen Handlungsstränge, die die Macher auch in der zweiten Staffel beibehalten führen aber auch in abgelegenere Gebiete, zum Beispiel hinter die große Mauer im Norden, wo eine weitere Bedrohung für die sieben Königslande wartet. Auch eingefleischte GoT-Fans kommen bei dieser üppigen Handlung schnell mal nicht mehr mit.

Was wir schon in der ersten Staffel gelernt haben: auch Hauptcharaktere können sterben. Das musste Sean Bean am eigenen Leib erfahren. So auch in Staffel zwei: sie sterben wie die Fliegen. Kein Problem, denn genau so viele Charaktere tauchen auch aus dem Nichts auf und werden wunderbar einfach in die Handlung integriert.

Magie liegt in der Luft

Ähnlich wie in unserer Welt glaubt in Westeros kaum noch einer an weiße Wanderer (so eine Art Zombies), Drachen oder Dämonen. Ein großer Fehler, denn die Magie erwacht wieder zum Leben in Westeros. Auch wenn noch keiner die Zeichen zu deuten vermag: Dämonen meucheln Könige und Drachen ziehen für Prinzessinnen in die Schlacht. Und eine weitere, bösartige Bedrohung lauert hinter der Mauer. Noch allerdings ist alles nur angedeutet. Aber viel mehr als in der vorherigen Staffel schält sich bei Game of Thrones der Fantasy-Aspekt heraus.

Über dem Durchschnitt

Serienjunkies kennen das: die erste Staffel angeschaut, grandios. Endlich, endlich ist die zweite raus, naja…geht so…dann die dritte…und die vierte…enttäuschend. Nicht so bei Game of Thrones. Was FischPott schon geahnt hat: das ohnehin schon hohe Niveau wird gehalten. Was FischPott nicht geahnt hat: in einigen Aspekten, etwa beim Spannungsbogen oder Abwechslung übertrifft die zweite Staffel ihren Vorgänger sogar noch. Damit steht Game of Thrones nicht nur über dem Durchschnitt der meisten Serien sondern ist auch besser als die durchschnittliche HBO-Serie.

FischPott meint: Game of Thrones besteigt den Thron der Serien und setzt sich selbst erneut die Kone auf. Zu recht. Unbedingt ansehen! (Natürlich Staffel für Staffel, schön mit der ersten anfangen!)

Mehr Infos über Game of Thrones gibt´s auf imdb.com oder du schaust dir an, was FischPott zur ersten Staffel sagt.



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