Ghostbusters (2016)

Ektoplasmatriefende Gruselgestalten suchen New York heim und werden von einem vierköpfigen Wissenschaftsteam in ihre Schranken gewiesen. Der neue Ghostbusters-Film erzählt die selbe Geschichte wie die beiden Vorgänger aus den Achtzigern, und das ziemlich gut. Auf die Scheinkontroverse („Können Frauen Geister jagen?“ oder „Können Frauen komische Rollen spielen?“) wird hier nicht weiter eingegangen: Sie ist lächerlich. New York in der Gegenwart: … mehr …

Meine Nachbarn die Yamadas

Que sera? Es war einmal, vor langer, langer Zeit, auf einem heimischen (halbfranzösischen) Fernsehsender, da ergatterte ich beim Umherschalten die letzten Szenen eines ungewohnt anmutenden Animationsfilms. Der japanische Ursprung war dabei schnell ausgemacht, ging es doch um die Familie ‚Yamada‘. Auch ohne dass es einen Autohersteller gleichen Namens gibt, hat man diesen Namen, in Japan so gewöhnlich wie Meier, Schmitt … mehr …

Das kaputte Knie Gottes von Marc Degens

Schmunzeln in Bochum Dennis und Mark sind Freunde seit Kindertagen. Beide kommen aus dem Ruhrgebiet, beide studieren an der Ruhr-Uni. Mark lernt auf Lehramt und legt seine Kommilitoninnen reihenweise flach, Dennis hat sich für Kunstgeschichte eingeschrieben und fertigt Skulpturen aus Beton an. Im Gegensatz zu Mark, der ganz gut durchs Leben kommt, hat Dennis Probleme. Der ruhige Job im Pornokino … mehr …

Schrotten!

In der sympathischen Komödie von Max Zähle zieht es einen Großstädter zurück zu seinen provinziellen Wurzeln. Dabei entdeckt er, was die Welt schon längst wusste: Man kann den Mann vom Schrottplatz holen, aber nicht den Schrottplatz aus dem Mann. Jeden Morgen steht Versicherungsmakler Mirko (Lucas Gregorowicz) auf, isst ein Ei mit Toast und fährt zur Arbeit. Schon auf dem Weg … mehr …

Absolutely Anything

Wenn das Monty Python-Mitglied Terry Jones nach 19 Jahren wieder einen Film macht … den er selbst geschrieben hat … in dem er alle(!) noch lebenden Pythons vereint … Simon Pegg für die Hauptrolle gewinnt … und auch noch Robin Williams in der letzten Rolle vor seinem Tod einen Hund sprechen lässt, dann stehen die Zeichen auf Kult. Herausgekommen ist … mehr …

Plötzlich wieder jung

Zurück in die 80er Männer in der Midlifecrisis reisen in ihre eigene Vergangenheit zurück. Das Fischpott-Team hat sich zum Rudelgucken getroffen und mit dem Film Plötzlich wieder jung – Zurück in die 80er (Originaltitel Bis) eine Voyage dans le temps unternommen. Patrice (Kad Merad, sprich: Pattrieß) und Eric (Franck Dubosc, sprich: Eriek) sind bereits seit früher Schulzeit in den 1980ern … mehr …

R.E.D. 2

R.E.D. 2 – Noch Älter. Härter. Besser. Nachdem Frank Moses (Bruce Willis) in den Ereignissen von Teil 1 mithilfe seiner rüstigen ehemaligen Partner den Elitekillern der CIA ein Schnippchen geschlagen hat und nebenbei noch seine Rentenbetreuerin Sarah (Mary-Louise Parker) erobern konnte, ist er nun endlich bereit ein Leben fernab von Explosionen, Waffen und Toten zu führen. Schade nur, dass Sarah … mehr …

Geld her oder Autsch’n (DVD)

Von sprachbehinderten Maulwürfen und koksenden Eisbären Diese Rezension hat eine kleine Vorgeschichte. Sie beginnt mit einem bekannten Zitat aus der internationalen Popmusikwelt: »Ups, I did it again«, verkündete unser Fischpott-Chef in der Redaktionskonferenz. Damit wollte er uns nicht seine heimlichen musikalischen Leidenschaften offenbaren. Er hatte mal wieder versehentlich ein Rezensionsexemplar als Blu Ray bestellt. Dumm nur, dass kaum einer von … mehr …

Und Äktschn!

In seinem neuen Film nimmt Gerhard Polt nicht nur Videoblogger und Imagefilmer aufs Korn sondern wirft auch spannende Fragen zur künstlerischen Verklärung des Lebens Adolf Hitlers auf. Und Äktschn! ist nicht weniger als ein kleines Juwel. Leider kommt Gerhard Polt mit seiner Vision einer Adolf-Hitler-Satire und der Frage, worüber man lachen darf, ein bisschen zu spät. Denn selbst wenn Er … mehr …

Detention

Scream im Breakfast Club, Freaky Friday ist zufällig Freitag, der 13. und nach der Prom geht es mit Donnie Darko ins Kino, wo eine Saw-Parodie läuft. Was nach einem unglaublich bemühten, zusammengequirlten Quatsch, nach postironischer Suppe mit Meta-Meta-Meta-Croutons für Insiderköniginnen klingt ist eine gut gemachter, cleverer Thrillride durch ein lebendiges Teeniefilm-Museum der letzten 30 Jahre. Wahrscheinlich auf Drogen. Was Cabin … mehr …