Ein Zauberer verrät nie seine Tricks…

In Bonn jedoch machen einige wohlbekannte Zauberer eine Ausnahme: Die Pixar Animation Studios gewähren uns in der Bundeskunsthalle eine tiefen Einblick in ihre Schöpfung. Dort könnt ihr sehen, wie die Magie einiger der beliebtesten und besten Animationsfilme der letzten 20 Jahre funktioniert. FischPott hat die Ausstellung besucht.

Alte Freunde aus der Kindheit

Schon beim betreten der Ausstellung PIXAR – 25 Years of Animation staunen nicht nur echte Fans Bauklötze: Sully und Mike, die beiden Helden aus Monster AG stehen in Originalgröße vor dir. Die freundliche Aufseherin am Eingang weist darauf hin, dass Fotografieren in diesem Teil der Ausstellung noch erlaubt ist. Das lässt FischPott sich natürlich nicht entgehen.

Chefredakteur Fabian Mauruschat gibt Mike Glotzkowski, dem einäugigen grünen Monster aus Monster AG ein High Five

High Five mit dem Chefredakteur: James P. Sullivan, Fabian W. W. Mauruschat, Mike Glotzkoski/Wazowski (von links nach rechts)

Danach geht die richtige Tour los. Schnell wird klar, warum das Fotografieren in der Ausstellung generell verboten ist. Die Pixar Animation Studios verraten hier ihre größten Geheimnisse, die unzähligen Zuschauern seit nunmehr 17 Jahren immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Geschichte und Artwork

Ein großer Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Produktion von Animationsfilmen. Schnell wird klar, wie viel Arbeit in jedem einzelnen steckt, wenn bunte Farbstudien, Colourscripts und Schemazeichnungen – alles Originalzeichnungen der Pixarkünstler – die Filmhelden abbilden. Bunt, knuffelig und tuffig geht’s auch auf den zahllosen Bildschirmen zu, die zeigen, wie ein Charakter aus Findet Nemo oder Oben zum Leben erweckt wird.

In einer anderen Ecke zeigt eine Tafel die Geschichte des Studios – von der Gründung 1979 (!, damals noch eine Tochterfirma von Lucasfilm) – über den ersten Kinofilm (Toy Story, 1995) bis zu den heutigen Werken wie Merida. 13 Filme / 12 Oscars – oft für den besten Animationsfilm. Eine beachtliche Leistung. Nebenher gibt’s noch Infos über die Animations-Kurzfilme, mit denen die Pixarmacher ihre neuen Technologien getestet haben.

Stimmung und Charaktere

Besonders stolz können die Pixar Animation Studios aber auf ihre Charaktere sein. Buzz Lightyear und Woody aus Toy Story, Rémy, die Kochratte aus Ratatouille und sein Widersacher, der finstere Ego sind genauso liebenswert und detailverliebt gemacht wie etwa Jacques (Findet Nemo) oder andere Nebencharaktere.

Genauso spannend sind die zwei Kinos der Ausstellung, in denen es zwar nicht die Filme zu sehen gibt, aber die Entwickler und Grafiker eindrucksvoll demonstrieren, dass sie nur ein, zwei Bilder, ein wenig Licht und ein Geräusch brauchen, um Atmosphäre zu erzeugen und den Zuschauer in eine komplett andere Welt zu versetzen.

Dass bei Pixar Animations nur Profis am Werk sind, sollte jedem klar sein, der einmal ein Meisterwerk wie Toy Story (auch für Erwachsene!!!) gesehen hat. In der Ausstellung in der Bonner Bundeskunsthalle erfährst du zusätzlich alle Hintergründe und und Tricks zu den Filmen … und kommst dir vor lauter bunten und wuselnden Eindrücke selber vor wie in einem Pixar Film.

FischPott ist begeistert und empfiehlt dringend einen Besuch bei PIXAR – 25 Years of Animation in der Bundeskunsthalle in Bonn!

JKG

Der Eintritt in die Ausstellung läuft noch bis zum 06. Januar 2013.

Liste aller Pixar Filme.

 


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