Killjoys

Space Bounty Hunter Love Triangle

Treffen sich eine Assassine, ein Pilot und ein Soldat bei einem Cage Fight in einem Raumschiff … das ist nicht der Beginn eines Starslayers-Abenteuers, das ist die Pilotfolge von Killjoys. Die kanadische Serie tritt in große Fußstapfen, denn sie ist „die Weltraumserie, auf die wir seit Firefly gewartet haben.“ So wird auf der DVD-Hülle der Kritiker Andrew Liptak zitiert.

Die Helden

Killjoys hat drei Protagonisten: Dutch (Hannah John-Kamen) ist in ihrer Kindheit zur Killerin konditioniert worden, hat ihrer Organisation aber den Rücken gekehrt. John Jaqobis (Aaron Ashmore) ist ihr verlässlicher Partner im Killjoy-Business, dem Kopfgeldjägergeschäft. Sein Bruder D’avin Jaqobis (Luke Macfarlane) ist ein traumatisierter Soldat, neu im Quadranten und auf der Suche nach einem Job. Im Gegensatz zur legendären Serie Firefly haben wir es nicht mit einer großen, auch altersmäßig diversen Crew zu tun sondern mit drei jungen Heißspornen, deren Fokus auf schneller Action und natürlich einer gewissen Will-they-won’t-they-Spannung zwischen Dutch und den Jaqobis-Brüdern liegt.

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Dutch und die Jaqobis-Brüder.

Die Welt

Die Abenteuer der Killjoys spielen sich im Quad ab, einem Sonnensystem mit dem besiedelten Planeten Qresh und seinen terrageformten Monden. Die mächtige Company beherrscht den Quad mit eiserner Faust und lässt gefangene Rebellen schon einmal im Säureregen anketten oder ganze Städte einäschern. Die Rebellen sind im Untergrund aktiv und scheinen gleichzeitig im Bunde mit der Sekte der Scarbacks zu sein. Die einzige neutrale Institution ist die RAC (Reclamation Apprehension Coalition), die Koalition der Kopfgeldjäger, von Außenstehenden Killjoys genannt. Die Orte im Quad haben einen gewissen Wiedererkennungswert, vom verseuchten Mond Westerley mit seinen Badlands und Metropole Old Town bis zum grünen Mond Leith mit seinen Wäldern und Farmen.

Ein martialisch aussehendes Raumschiff.

Das RAC-Hauptquartier

Die Story

Wie es sich für eine Kopfgeldjägeragentur gehört haben wir es in den 10 Folgen der ersten Staffel oft mit einem Fall der Woche zu tun, der für das Trio eine Überraschung bereithält. Gleichzeitig ziehen sich mehrere kontinuierliche Handlungsstränge durch die Folgen: D’avin ist auf der Suche nach einer geheimnisvollen Dr. Jaeger, Dutchs Mentor Khlyen ist im Quad aufgetaucht und der Konflikt zwischen der von einer Adelskaste dominierten Company und den entrechteten Massen von Westerley spitzt sich zu. Dazu kommen zwischenmenschliche Konflikte unter den Killjoys, die das Love Triangle zwischendurch mit der Ärztin Pawter sogar zu einem Love Quadrangle erweitern. Die erste Staffel punktet mit gut gemachter Unterhaltung, die auch ohne besonderen Tiefgang oder epochale Spezialeffekte gefällt. Aber das hat man bei Firefly ja auch nicht vermisst. Abgeschlossen ist hier allerdings nichts – die letzte Folge endet mit einem Cliffhanger. Da kann man nur froh sein, dass – anders als bei Firefly – eine zweite Staffel schon in Planung ist.

Eine Frau im Raumanzug.

Dutch (Hannah John-Kamen) in space.

Disclaimer: Fischpott hat freundlicherweise vom Promoter voll:kontakt ein Testmuster der deutschen DVD-Version zur Verfügung gestellt bekommen.

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Über Fabian

Fabian Mauruschat ist Journalist, Blogger, Nerd und Monster-Experte. Er lebt irgendwo zwischen Ruhr, Rhein und bergischem Land. Hier arbeitet er als Gamesjournalist und Autor, unter anderem für Spiegel Online, das Stadtmagazin coolibri und das Games-Magazin WASD. Außerdem mag er Bücher, Spiele und Tiere, würde aber nie welche essen.

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