Fischpott-Artikel Nr. 666 Special: „F*ck you all“ – Ich gucke alle Uwe Boll Filme

Teil 1: Die Videospiel-Ära

Es ist ja nicht so, dass man eines Morgens mit dem Gedanken aufwacht „Ich glaube, ich sollte alle Filme des berüchtigten Regisseurs Uwe Boll gucken. Jepp, das ist eine gute, rationale Idee und eine sinnvolle Nutzung meiner begrenzten Zeit auf dieser Erde, darauf gönn ich mir direkt mal ein Duplo!“ Erzähl irgendwem von dem Vorhaben, die (laut imdb) 32 Schandwerke umfassende Filmographie des international meistgehassten deutschen Regisseurs (gut, Leni Riefenstahl ist vielleicht nochmal ein paar Stufen tiefer anzusetzen) komplett anschauen zu wollen und die Reaktionen werden aus berechtigten Rückfragen wie „Wat?“, „Warum?“, „Wieso?“ oder „Was ist eigentlich kaputt bei dir?“ bestehen.

Irgendwas an Uwe Boll ist faszinierend. Auch wenn sich der 53-jährige Ruhrpottler mittlerweile weitestgehend aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hat (sagt er, jedenfalls), ist sein Name nach wie vor international bekannt. Und ebenso wie Ed Wood ist er quasi ein Synonym für schlechte Filme. In der Top 100 der am schlechtesten bewerteten Filme auf imdb ist er mit gleich fünf Titeln vertreten, auf dem Review-Aggregat „Rotten Tomatoes“ sind teilweise Bewertungen im einstelligen Prozentbereich zu finden, bei Google-Suchen nach „worst director ever“ ist ein Bild von Uwe Bolls Grinsen nie weit entfernt.

Zu seinem negativen Ruf hat Dr. Uwe Boll über die Jahre regelmäßig selbst beigetragen. Mit seinen Videospielverfilmungen, die er durch deutsche Steuer-Gesetzeslücken in Form von Medienfonds finanzierte, verärgerte er Fans wie Kritiker. Letztere verprügelte er in einem medienwirksam ausgetragenen öffentlichen Boxkampf nach Strich und Faden. Seine großmäulige Art in Interviews und öffentlichen Auftritten tat ihr übriges, um Boll zu einer verhassten Kult-Persönlichkeit werden zu lassen. Sein Rückzug aus dem Filmgeschäft wurde in einem millionenfach geklickten Youtube-Video mit dem Titel „fuck you all“ großmäulig von Boll selbst verkündet, der, sauer darüber, dass eine seiner Crowdfunding-Kampagnen gescheitert war, in hochgradig unterhaltsamen 1:26 Minuten die ganze Welt verfluchte und ätzte, dass er genug Kohle gescheffelt habe, um für den Rest seines Lebens Golf zu spielen. Einen passenderen Abgang hätte man sich nicht wünschen können.

Vielleicht hat mich dieses alte Roche und Böhmermann-Interview getriggert, in dem er seinen härtesten Kritikern vorwirft, dass sie ihn kategorisch vernichten, ohne alle seine Filme gesehen zu haben. Und zumindest da hat er ja einen Punkt. Uwe Boll als „schlechtesten Regisseur aller Zeiten“ zu titulieren hat nie zu besonders viel Widerspruch geführt. Sein Name auf DVDs oder Plakaten galt und gilt als sicherer Hinweis auf unguckbaren Schrott, selbst völlig ungeguckt. Unverdient ist das selbstredend nicht, aber ich will dennoch das Experiment wagen: Gibt es ihn irgendwo, den mystischen Guten Uwe Boll Film, das Goldnugget im Fäkalfluss?

Aus Gründen der Fairness (und weil die Filme verdammt schwer zu finden sind) werde ich in diesem mehrteiligen Rückblick das Frühwerk Bolls auslassen. Ich habe nicht vor, über Uwes ersten Low Budget-Gehversuche zu lästern, sondern werde mit House of the Dead beginnen, der Verfilmung des gleichnamigen Videospiels und das erste von vielen Werken, für das der Name Uwe Boll verflucht wurde.

…what could possibly go wrong?

House of the dead

Die erste Szene der Filmversion des Zombie-Arcade-Shooter wirkt wie eine Parodie: Untermalt von generischem Billig-Techno liefert der vermeintliche Protagonist monoton murmelnd einen Monolog ab, wie ihn Snoopy aus den Peanuts-Comics („Es war eine dunkle und stürmische Nacht“) nicht klischeehafter hätte schreiben können. Ich zitiere:

„It was a nightmare. So many dead people, so many victims. It all started a few days ago, when I came here for a rave, and now all that remains is the rotten smell of death.“

Aaaaahh, herrlich. Das ist Trash in absoluter Reinform. Und gleichzeitig ein Wegweiser, wie man diesen Film am besten sehen sollte: Im Gegensatz zu vielen der noch folgenden Uwe Boll-Filme scheint sich House of the Dead selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Das ist auch gut so, denn die generischen Hauptfiguren hat man bereits zwei Minuten nach ihrer kurzen Erzähler-Einführung wieder vergessen. Bereits hier sind allerdings zwei ebenso feste wie latent schmerzhafte Boll-Traditionen auszumachen, die sich durch sein gesamtes Oeuvre ziehen werden: Zum einen der „Oh nein, du hast doch besseres verdient“-Moment, wenn man ein bekanntes Gesicht in der Schauspielerriege erkennt (in diesem Fall Das Boot-Veteran Jürgen Prochnow). Zum anderen die deplatzierten, vollkommen unlustigen Comedy-Momente, die Uwe Boll nur zu gerne in seine Filme einbaut. Gewollt lustig angelegte Figuren, deren Witze leider mal so überhaupt nicht zünden, sind ein Markenzeichen Bolls, das hier glücklicherweise nur in ein, zwei Szenen auftaucht.

Ansonsten zeichnet sich House of the Dead durch ein erfreulich flottes Erzähltempo aus – bei Boll keine Selbstverständlichkeit. Nach 10 Minuten werden die ersten nackten Brüste gezeigt, wenige Sequenzen später wird ein weiblicher Charakter angekotzt, nach 15 Minuten gibt es den ersten Kill. Dazwischen wird leider immer wieder deutlich, dass der Film ein Kind der frühen 2000er-Jahre ist – eine Zeit, in der alle Filme gerne Matrix sein wollten. Von diesem schmackhaften Coolness-Kuchen wollte offenbar auch Dr. Uwe Boll ein Stückchen abhaben. Wie er das macht? Durch generischen Techno, Metalriffs, die klingen, als hätte man sie in einem Flugzeug-Hangar aufgenommen und seltsame Szenenübergänge im Zeitraffer.

Die wahren…ähm…nennen wir sie Highlights folgen allerdings erst in der großen Menschen vs. Zombies-Actionszene gegen Ende, in der Boll so richtig losbollen darf. Wo soll man da nur beginnen? Bei den Protagonisten, die schießend auf die Kamera zulaufen, während man unter ihren Füßen die Schienen des Dollytracks sieht, auf denen selbige Kamera zurückfährt? Bei den völlig random dazwischen geschnittenen Sequenzen aus dem tatsächlichen Videospiel? Oder bei der Sequenz, die schlussendlich den ganzen Film perfekt zusammenfasst (*kurze Räuspergeräusche, Fingerknacken des Rezensenten*): Ein Zombie mit einer Axt in den Händen rennt auf die Protagonistin zu, springt über einen Zaun, macht einen Vorwärtssalto, wirft aus diesem Saltoschwung heraus seine Axt in Richtung Protagonistin, diese springt so kerzengerade in die Luft, als hätte man ihr einen Besenstiel an das Rückgrat geklebt, die Kamera fährt im Matrix-Style um sie herum, sie gibt in der Luft mit ihrer Shotgun einen Schuss ab, die Kamera folgt in Ultrazeitlupe dem Schrot, das den Zombie zielsicher in die Brust trifft. Findige kleine Schlaufüchse, die mir soweit folgen konnten, werden sich nun fragen: Und was ist mit der so dramatisch geworfenen Axt? Die landet wirkungslos irgendwo im Feld.
Licht aus, Vorhang, wir sind fertig hier.

Alone in the Dark

An diesem Punkt besteht die große Gefahr, vorsichtig optimistisch zu werden. Hey, House of the Dead war dumm wie Zwieback, aber es war kurzweilig, trashig und kam recht zackig zur Sache. Vielleicht ist dieser Uwe Boll-Marathon ja doch keine so heftige Tortur wie zunächst gedacht. So kann’s gerne weitergehen.

Oh, du naiver Bastard.

Alone in the Dark. Die Verfilmung eines atmosphärischen Horrorspiels. Den Part des einigermaßen bekannten Gesichtes für diesen Film übernimmt Christian Slater. Bis wir ihn und den von ihm mehr schlecht als recht verkörperten Helden aber überhaupt zu Gesicht bekommen dürfen, gilt es zunächst, einen gut vierminütigen, endlos langsamen Textcrawl zu überstehen, der die Prämisse des Films vorstellen will, was in diesem Fall bedeutet, verwirrende und völlig irrelevante Informationen über einen geheimnisvollen Orden daherzuschwafeln – Informationen, die wir später während des Filmes nochmals von Christian Slaters gelangweilter Erzählerstimme vorgekaut bekommen werden.

Irgendwann, wenn man sich langsam damit abzufinden beginnt, dass Alone in the Dark nur aus Text und dröhnendem Synthesizer bestehen wird, geht dann auch endlich der Film selbst los und wir sehen Christian Slater, wie er aus einem Alptraum erwacht. Er sitzt in einem Flugzeug, neben ihm der schlechteste Kinderschauspieler seit Alex Vincent aus Chucky die Mörderpuppe. Das Blag spricht ungefragt Slater an und sagt ihm, dass er keine Angst vor der Dunkelheit haben muss…hä??? Hab ich irgendwas verpasst? Die beiden sitzen in einem taghell beleuchteten Flugzeug. Und was Slater geträumt hat, kann der kleine Austausch-Sheldon doch auch nicht wissen – und wer hat ihn überhaupt gefragt???

Diese Verwirrung, gepaart mit tödicher Langeweile zieht sich durch die gesamte Laufzeit von Alone in the Dark. Der vollkommen konfuse, vollgestopfte Plot stellt sich schlussendlich als eigentlich sehr simpel heraus: Christian Slater spielt einen paranormalen Ermittler in Trenchcoat, der Dämonen aufspürt und bekämpft. Das ist eigentlich alles, was man in dem endlosen Wust aus Exposition und unnötig komplizierten Plotdetails verstehen muss. Leider fehlt hier die Energie und die fehlende Ernsthaftigkeit des Vorgängers. Die lustlos heruntergespulten Mono- und Dialoge können kaum mehr aufrecht stehen vor lauter Klischees. Die Action wirkt eher unfreiwillig komisch und ist grottig geschnitten – wenn man sie denn mal zu sehen bekommt, denn eine Schießerei im Film findet komplett im Dunkeln statt. Dafür sind die „atmosphärischen“ „Horror“-“Szenen“ heller ausgeleuchtet als das Wer wird Millionär-Studio – so gesehen hatte das Kind in der Einstiegsszene vermutlich recht: Wir brauchen keine Angst vor der Dunkelheit haben, denn drei Viertel des Films spielen bei Tageslicht.

Wen der Film jetzt noch nicht verloren hat: Tara Reid spielt eine Historikerin. Jepp, Tara Reid, bekannt aus American Pie und Sharknado Teil 1 bis Töte Mich spielt eine Historikerin. Das kauft man ihr voll ab, denn sie trägt eine Brille. Zusammen mit Stephen Dorff wirkt das Casting heutzutage fast schon nostalgisch – ein perfektes historisches Dokument des Jahres 2005, bei dem man in die Ferne blickt und denkt: „Wow, erinnert ihr euch noch an damals, als Stephen Dorff und Tara Reid mal ein Ding in Hollywood waren? Das waren noch Zeiten.“

Zumindest muss man Dorff zugutehalten, dass er der einzige Schauspieler ist, der hier versucht, sich ein bisschen ins Zeug zu legen. Slater träumt in jeder einzelnen Einstellung sichtbar vom Drehschluss und seinem Scheck und Tara Reid trägt, wie gesagt, eine Brille. Dann sind da noch die Dämonen, deren CGI gar nicht mal so grottig ausgefallen ist, wobei das Design der Kreaturen dennoch hochgradig uninspiriert ist. Es trägt auch nicht unbedingt zur Spannung bei, dass die Viecher bereits mit einem halbherzig joggenden Slater völlig überfordert zu sein scheinen.

Abgesehen von der einen oder anderen unfreiwillig komischen Sequenz sind Alone in the Dark sehr zähe 90 Minuten. In Interviews und Audiokommentaren schiebt Uwe Boll die Schuld für seine meistverhassten Filme gerne mal den Schauspielern oder Drehbuchautoren in die Schuhe (in diesem Fall wird er nicht müde, über Tara Reid zu lästern – was total unfair ist, immerhin trägt sie eine Brille!), doch Schnitt, Tempo und Inszenierung gehen immer noch auf seine Kappe und so ist man am Ende tatsächlich dankbar für die Dunkelheit, die sich über den Bildschirm legt und die erfreuliche Ankunft des Abspanns verkündet.

Bloodrayne

Wirklich viel unterhaltsamer oder besser wird es mit dem nachfolgenden Film zwar nicht, dafür aber zumindest um einiges faszinierender. Denn die Besetzung des Fantasy-Vampirfilms ist gelinde gesagt absurd. Sir Ben Kingsley wurde verschleppt und an das Bloodrayne-Set gezerrt und offenbar litt der Oscar-Preisträger während des gesamten Drehs noch unter den Nachwirkungen der Chloroform-Betäubung, denn so müde und ausdruckslos hat man den Schauspieler noch nie gesehen. Er spielt einen tyrannischen Obervampir … nein, er liest eher die Hörbuchfassung seiner Rolle, denn von Spielen kann hier nicht mehr die Rede sein. In ein, zwei Szenen steckt Boll dem Weltklasse-Talent dann noch ein paar billige Vampirfänge in den Mund und spätestens an dieser Stelle hat man einfach nur noch Mitleid.

Damit geht es Kingsley allerdings immer noch besser als Michael Madsen. Der Veteran diverser Tarantino-Filme ist in jeder einzelnen Szene sichtbar sturzbetrunken (was von Boll später in Interviews bestätigt wurde), schafft es kaum auf sein Pferd und murmelt sich mit gekrümmten Augenbrauen und zusammengekniffenen Augen durch seine Dialogzeilen. Dafür sind die Szenen, in denen sein Charakter den wohl faulsten Gefängnisausbruch aller Zeiten unternimmt sowie seine Todeszene gottverdammte Kunstwerke. Auch wenn ihr kein Interesse daran habt, Bloodrayne zu sehen – guckt euch diese Szenen an, das ist auf einer Ebene mit The Room.

Zu den weiteren Kandidaten des allseits beliebten Spiels: „Wieso zum Wiesel spielen die in einem Uwe Boll-Film mit???“ zählen zudem noch Meat Loaf, Geraldine Chaplin, Michelle Rodriguez und Billy Zane, die allerdings alle mehr oder minder in ihren Szenen gedanklich bereits auf ihrem Bankkonto sind. Die einzige, die in dem ganzen Film einen Fick zu geben scheint, ist Bloodrayne selbst, gespielt von Kristanna Loken. Sie gibt in ihren Szenen alles, ist dabei zwar nicht besonders gut, aber sie bemüht sich wenigstens, was in einem Umfeld, in dem sichtbar niemand Bock hat, da zu sein, einiges ausmacht. Rayne ist ein Dhampir, eine Mischung aus Mensch und Vampir – im Laufe des uninspirierten Plots um Intrigen und Rache kommt man entsprechend nicht umhin, sich zu fragen, warum man gerade nicht stattdessen einfach Blade guckt.

Immerhin: Erstmals setzt Uwe Boll hier tatsächliche Kulissen und Kostüme ein, allerdings wirkt alles eher billig und Kategorie Mittelaltermarkt – außer die Blut- und Gore-Effekte, die dank Genre-Legende Olaf Ittenbach tatsächlich ziemlich gut ausfallen. Der Maestro selbst behauptet heutzutage, er hätte sowohl Alone in the Dark als auch Bloodrayne bewusst als dumme Actionfilme für den amerikanischen Markt angelegt. Das wäre ja schön und gut – aber beide Filme sind zum einen totlangweilig, zum anderen nehmen sie sich viel zu ernst. House of the Dead war guckbar, weil der Film sich bei aller Inkompetenz eben nicht so ernst genommen hatte. Bloodrayne kann sich nicht hinter dieser Ausrede verstecken. Müsste ich den Film in einem Bild zusammenfassen, ich würde mich (Michael Madsens Comedy Gold-Szenen mal ausgenommen) wohl für Uwe Boll selbst entscheiden, der in einer Massenszene ein Cameo in Kostüm hat – und beim Applaudieren deutlich erkennbar seine darunter liegende Armbanduhr zeigt. Dem Film mehr Aufmerksamkeit zu schenken als es der Regisseur persönlich je getan hat, ist vergebene Liebesmüh.

Seed

Während ich diese Zeilen darniedertippe, sind bereits mehrere Wochen vergangen, seit ich Seed gesehen habe. Meine Notizen scheinen allerdings sehr anschaulich dokumentiert zu haben, wie es mir bei der Sichtung von Uwe Bolls „ultra-brutalem“, „kontroversem“ Horrorstreifen, von dem der Regisseur großmundig versprach, dass er „krasser als Hostel und Co.“ wäre, tatsächlich erging: Irgendwo ab der Mitte steht in meinem Collegeblock mit Kugelschreiber gekrakelt ein verzweifeltes „Was mache ich eigentlich mit meinem Leben?“, wenige Zeilen später aus unerfindlichen Gründen die ersten Songtext-Zeilen von Eminems „Lose Yourself“.

Seed ist tatsächlich der vorläufige Tiefpunkt des Uwe Boll-Marathons und jeder Versuch, sich über platte Bezeichnungen der Person Boll als „schlechtester Regisseur aller Zeiten“ zu erheben, wird hier ernsthaft in Frage gestellt. Erstmals haben wir es hier mit einem Drehbuch von Uwe Boll selbst zu tun und er beginnt direkt mit einer Kampfansage an den Torture Porn-Trend seiner Zeit: „Warning: This movie contains graphic and disturbing footage of real events. We have incorporated this footage into the context of the film to make a statement about humanity“ Es folgen kontextlose Aufnahmen echter Schlachtungen und Quälereien von Tieren – erwähnte ich, dass Uwe Boll bei Seed mit der Tierschutzorganisation PETA zusammenarbeitete?

Jau, der Film ist ein Statement über die Menschheit und die Grausamkeiten, zu denen wir in der Lage sind. Dumm nur, wenn der ganze restliche Film nix damit zu tun hat. Es geht um den Massenmörder Max Seed (gespielt von Boll-Spezi Will Sanderson), der nach drei Durchgängen auf dem elektrischen Stuhl immer noch nicht abgekratzt ist und infolge dessen lebendig begraben wird. Da Max ein hartnäckiger kleiner Bursche ist, gräbt er sich selbstredend wieder an die Oberfläche und beginnt einen blutigen Rachefeldzug.

Hatten wir es in Bloodrayne noch mit Hollywood-Hochkarätern wie Ben Kingsley zu tun, hat Boll in Seed einen nahezu gleichwertigen Ersatz gefunden: Ralf Möller! Die Haialarm auf Mallorca-Größe spielt einen Gefängnisdirektor und zeigt in seinen Konfrontationen mit Monster Max Seed ab und zu tatsächlich sowas wie leichte Besorgnis.

Von den Tierquäler-Sequenzen am Anfang mal abgesehen ist Seed alles andere als das versprochene Werk jenseits aller Grenzüberschreitungen. Seed ist zwar nur 80 Minuten lang, fühlt sich aber wie eine Ewigkeit an. Hauptsächlich sind viele Szenen einfach nur ultraschlecht ausgeleuchtet, was wohl sowas wie Atmosphäre erzeugen soll. Durch den sinnloserweise nicht-chronologischen Aufbau und das wirre Editing geht auch das letzte bisschen Spannung flöten (und das obwohl ein Charakter explizit „pretty intense“ sagt). Die ach so tabubrechenden Szenen hingegen wirken maximal unfreiwillig komisch – allen voran eine fünfminütige One-Take-Sequenz, in der Max Seed einer Frau mit einem Hammer den Schädel einschlägt, was aber so unbeholfen inszeniert ist, dass man nicht anders kann, als hysterisch loszulachen.

Ultra-verstörend, brutal, Grenzen überschreitend – letzten Endes wirkt Seed wie ein rebellierender Teenager, der verzweifelt versucht, seine desinteressierten Eltern zu provozieren. Der ganze Film inklusive seiner pseudo-tiefgreifenden Message „Duuude, nicht der Killer, sondern die Menschheit ist das wahre Monster“ stinkt nach Donnie Darko-Postern und My Chemical Romance-Shirts in einem müffelnden Jugendzimmer.

Schwerter des Königs – Dungeon Siege

Okay, so langsam wird es absurd. Betrachten wir mal die nackten Fakten: Schwerter des Königs ist ein Fantasy-Epos, das abseits vom Namen nicht allzu viel mit dem Videospiel Dungeon Siege zu tun hat. Wie hoch das Budget war? Okay, sitzt ihr? 60 Millionen Dollar. Ich wiederhole: SECHZIG MILLIONEN! Wie groß sind die gesetzlichen Steuerlücken in Deutschland denn bitte? Dazu erreicht die Besetzungsbank neue Bestwertungen auf der WTF-Skala: Jason Statham, Ray Liotta, Jonathan „Gimli“ Rhys-Davies, Ron Perlman, Matthew Lillard und…ähm…tja…BURT REYNOLDS!!! Was ist passiert? Habe ich mir den Kopf gestoßen? Ist das hier noch unsere Realität? Als nächstes erzählt ihr mir noch, dass Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist.

Ja, Schwerter des Königs ist Uwe Bolls großer Hollywood-Film. Wie man es für 60 Millionen Dollar erwarten kann, sieht der Film visuell auch gar nicht mal so schlecht aus. Die Effekte sind nicht bahnbrechend, aber passabel. Doch selbst das große Budget kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass nächtliche Abendessen im Fackelschein beleuchtet sind wie eine Szene aus Big Brother. Ein bisschen Talent gehört eben auch bei 60 Millionen Dollar noch dazu.

Jetzt mal Spaß beiseite: Schwerter des Königs ist gar nicht so schlimm, wie es die 4%-Bewertung auf Rotten Tomatoes bzw. die 3,8 auf imdb vermuten lassen könnten. Das Pacing ist allerdings eine mittelschwere Katastrophe. Nach einer extrem verwirrenden Eröffnungsszene, in der sich Bösewicht Ray Liotta durch grauenhafte Dialogzeilen quälen darf, ist der Rest des Films zwar relativ gradlinig erzählt, weist im Laufe seiner zweistündigen Laufzeit aber immer wieder fürchterliche Längen auf.

Jason Statham spielt einen Bauern namens Farmer (!!!), der, nachdem seine Frau entführt und sein Kind von einer durch Ray Liotta magisch ferngesteuerte Ork-Herde niedergemetzelt wurde, sich auf eine Rettungs-/Rachemission begibt und dabei einiges über seine Vergangenheit herausfindet. Im Gegensatz zu Bloodrayne kann man den großen Schauspielern größtenteils keinen mangelnden Einsatz vorwerfen. Statham, Perlman und Rhys-Davies legen sich durchaus ins Zeug und der aus Scream und Scooby Doo bekannte Matthew Lillard hat sogar sichtbaren Spaß an seiner überzogenen Rolle.

Trotzdem wirkt der kahlköpfige Jason Statham in der Fantasy-/Mittelalterumgebung wie ein Fremdkörper aus einem völlig anderen Film (ebenso wie Bösewicht Ray Liotta, der unverständlicherweise eine moderne Lederjacke trägt). Zudem ist Statham zwar kein schlechter Schauspieler, aber große Emotionen wie Trauer zählen nicht wirklich zu seinen Stärken, was in der Szene, in der er sein Kind Sterbi McCharaktermotivation begraben muss, schmerzhaft deutlich wird. Dafür ist er ein talentierter Stuntkämpfer, was die Kampfszenen sichtbar aufwertet. Wenn mir jetzt noch jemand erklären kann, warum die Waffe seiner Wahl ausgerechnet ein Boomerang ist, wär echt alles tutti.

Aber Uwe Boll wäre nicht Uwe Boll, wenn er nicht seine bislang beste Suppe zünftig versalzen würde: Die Ausstattung ist trotz Budgets an manchen Stellen sensationell billig, der Soundtrack ist teilweise nahezu unerträglich, dazwischen hagelt es verwirrende Szenenübergänge, Schnittfehler, Figuren, die kommen und direkt wieder verschwinden sowie furchtbar unlustige Slapstick-Einlagen inklusive schlechter „Comedy-Musik“ im Hintergrund. Übliche Boll-Verdächtige wie Will Sanderson und Kristanna Loken tauchen ebenfalls auf, wirken neben den großen Stars aber mehr denn je wie Fremdkörper. Und Burt Reynolds? Nun, er erreicht nie schauspielerische Untiefen wie Ben Kingsley, aber toll gespielt ist etwas anderes.

Schwerter des Königs ist überlang und verständlicherweise ein Ultra-Flop, gleichzeitig aber auch ein faszinierender Hybrid aus Uwe Boll und tatsächlichem Hollywoodfilm. Eine Art „Was wäre wenn“-Szenario. Andererseits: Warum sich dieses zweistündige Werk geben, wenn es eine praktische Zwei-Minuten-Fassung auf Youtube gibt?

Postal

Bisherige Videospielverfilmungen von Onkel Boll hatten nicht besonders viel bis nahezu überhaupt nichts mit dem adaptierten Ursprungswerk zu tun. Ein Vorwurf, den man Postal definitiv nicht machen kann. Nein, dieser Film ist, wenn man mal einzelnen Let’s Plays und Youtube-Videos Glauben schenken darf (knallharte Recherche, Fischpottstyle!), eine absolut werkgetreue Umsetzung – im Guten wie im Katastrophalen.

Die Postal-Spiele, alle drei Teile, sind in Deutschland indiziert. Jugendgefährdung, Gewaltdarstellung, sexuelle Inhalte – das volle Programm. Ein tendenziell absehbares Ergebnis bei einer Ego-Shooter-Reihe, in der man unter anderem eine Katze als Schalldämpfer für sein Maschinengewehr benutzt und Zivilisten in einer Warteschlange anzünden kann.

Nun, der Katzen-Schalldämpfer hat es in den Film geschafft, genauso wie die respektlose, ultraschwarzhumorige, hemmungslos pubertierende Grundstimmung der Spiele. Der Film ist rassistisch, sexistisch, ableistisch, macht sich über Dicke, Frauen, dicke Frauen und kleinwüchsige Menschen lustig, ist vulgär, durchtränkt von Pipi-Kacka-Humor, kurz … er ist eine filmgewordene Family Guy-Folge.

In der ersten Szene streiten sich zwei muslimische Terroristen im Cockpit darüber, wie viele Jungfrauen sie im Jenseits erhalten werden. Ich mag mich täuschen, aber ich bin mir ziemlich sicher, diese Witze bereits Jahre vor der Erscheinung dieses Films in einem alten Michael Mittermeier-Programm gehört zu haben. Anschließend folgt der Film dem von Zack Ward gespielten „Postal Dude“, der von seiner Umgebung und in seinem Job non-stop schikaniert und herumgestoßen wird, bis er irgendwann genug hat und über sich selbst hinauswächst. Der sonstige Plot ist dämlich, konfus und irrelevant: Es geht um Sekten, die Taliban und die Vogelgrippe. In der letzten Einstellung tanzen Osama bin Laden und George W. Bush Hand in Hand über eine Blumenwiese, während hinter ihnen eine Atombombe explodiert. Subtilität, dein Name ist Uwe.

Man merkt: Boll hat hier den Spaß seines Lebens. Hier muss er sich nicht verstellen, das Spiel bietet ihm die ideale Vorlage, um ohne Filter alles und jeden zu beleidigen und verletzen. Hatten sich vorherige Werke entweder zu ernst genommen oder deplatzierte „Comedy“-Szenen an Stellen, wo sie überhaupt nicht hingehören, ist Postal in Ton und Humor absolut konsistent und konsequent. Keine ernsten Töne, keine ruhigen Charaktermomente, nix – Postal ist von Anfang bis Ende laut und böse, und wer über diese Art von Humor lachen kann, wird hier die Zeit seines Lebens haben.

Es ist schwer, einen Film zu kritisieren, wenn man eben nicht zu dieser oben genannten Gruppe gehört. „Kann ich nicht drüber lachen“ ist eine wenig hilfreiche Form der Rezension, denn Humor ist hochgradig subjektiv und schnell entsteht der Eindruck, der Kritiker wäre nur ein trockener, humorloser Furz. Lasst mich deshalb betonen: Das Problem an diesem Film ist nicht, dass er beleidigend und geschmacklos ist. Auch nicht, dass er über Themen wie Terrorismus, Rassismus etc. billige Witze reißt. Das Problem ist vielmehr: Wir haben diesen Film schonmal gesehen. Er hieß Team America: World Police. Und er kam drei Jahre vor der Postal-Verfilmung heraus.

Lassen wir mal die ekelhaften Implikationen aus, die eine toxisch maskuline Plotline über einen frustrierten, privilegierten, weißen Mann, der endlich lernt, ein echter Kerl zu sein, im Jahr 2018 hat – das ist Stoff für einen eigenen Artikel. Es gibt einen Unterschied zwischen geschmacklosem schwarzem Humor und Satire. Ersteres kann man machen. Provoziert auch ordentlich. Macht man in der Regel, wenn man 15 Jahre alt ist. Wirklich gut umgesetzte Satire geht ein paar Schritte weiter und sagt mit ihren Tabubrüchen etwas aus. Dreht die Schraube ein Stückchen weiter. Team America zeigt, was Postal hätte sein können: Auch dort geht es um Terroristen, Taliban und Amerikas Mitschuld daran. Aber halt in intelligent. Und gut.

Bloodrayne 2: Deliverance

Ich habe keine Ahnung, warum es Bloodrayne 2 gibt. Der Rest der Welt wohl auch nicht, denn der Film bekam im Gegensatz zum Vorgänger keine Kinoauswertung, sondern erschien direkt und ohne über Los zu gehen und 200 Dollar zu kassieren auf DVD. Von der hochkarätigen Hollywood-Besetzung ist nichts übrig geblieben, Bolls Stammschauspieler Michael Paré, Zack Ward und der im nächsten Teil dieser Retrospektive noch wichtig werdende Brendan Fletcher regieren die Szenerie. Selbst Kristanna Loken ist in Bloodrayne 2 nicht mehr aufzufinden – stattdessen hat sich hier Natassia Malthe das Lederkorsett von Dhampir Rayne umgeschnallt.

Ach ja, und der ganze Film ist plötzlich ein Western.

Passiert.

Ging Bloodrayne 1 in seinen besten Momenten wenigstens ansatzweise als Studiofilm mit Budget durch, ist Bloodrayne 2 so sichtbar billig, dass es fast schon schmerzhaft ist. Die Kulissen beschränken sich auf ein paar abgeranzte Farmhütten im Wald, die das titelgebende Dorf Deliverance darstellen sollen und dabei ähnlich überzeugend sind wie die menschlichen Schauspieler. 80 Prozent der Szenen wurden mit einer Handkamera gedreht, Muskelzittern des Kameramanns inklusive. Gut, so sieht man wenigstens keine Dolly-Tracks. Offenbar hat Uwe Boll wirklich dazugelernt.

Insgesamt merkt man Bloodrayne 2 seine absolute Lustlosigkeit an und man fragt sich, warum Uwe Boll diese Fortsetzung überhaupt gedreht hat. Hatte er das Projekt einfach nur angenommen, weil er gerne einen Western drehen wollte? Immerhin scheinen die Schauspieler ein klein wenig Spaß am Verkleiden und Cowboyspielen zu haben. Zack Ward spielt Billy the Kid als bösartiger Vampir und grimassiert sich dabei einen Wolf, während Natassia Malthe keine allzu schlechte Rayne abgibt, schlussendlich aber zwangsläufig an neuen Dialogtiefpunkten aus der Feder von Doktor Boll scheitert.

Ich lasse den Film hier wie die letzte Vollkatastrophe wirken, aber das ist er nicht. Bloodrayne 2 ist vollkommen akzeptables Hintergrundgeplätscher, der weder besonders gute, noch besonders schlechte Szenen zu bieten hat. Er ist einfach da. So paradox es bei einer Produktion der Boll KG klingen mag, aber die Schauspieler reißen hier tatsächlich einiges raus. So desinteressiert Boll hinter der Kamera wirkt, so sehr bemüht sich die Darstellerriege, das Maximum aus ihrem kleinen Westernabenteuer herauszuholen und zumindest das muss man respektieren.

Far Cry

Wir sind beim letzten Film dieser ersten mir selbst auferlegten Marathonphase angekommen, ich bin müde, mein Notizzettel sieht aus wie ein Kriegsgebiet und auf meinem Bildschirm ist Til Schweiger. Und all das für ein Projekt, was jetzt schon viel zu lang ist und das nicht mal ansatzweise abgeschlossen ist.

Hrrrrrgh.

Bolls Obsession mit „lustigen“ Comedy-Szenen erreicht ausgerechnet in Far Cry einen schockierenden Höhepunkt. Ganze lange Szenen in der ersten Hälfte des Films konzentrieren sich auf ein nerviges Touristenpaar, dass in dem Boot von Ex-Elitesoldat Jack Carver (Til Schweiger mit dem deutschesten Akzent, den ein Mann mit dem Namen Jack Carver nur haben kann) eine Pointe nach der anderen heraushaut, verlässlich unterstützt durch Schweigers Anti-Timing. Und wer gehofft hat, diese lustischen Witzeraketen loszusein, sobald die Action auf der Insel losgeht, hat nicht mit einem völlig aus dem Nichts kommenden neuen Sidekick gerechnet, der Carver wie eine Klette am Fuß hängt.

Der Plot folgt in gröbsten Zügen dem Videospiel: Insel, Experimente, mutierte Supersoldaten, Jack Carver räumt auf. Auch Ralf Möller hat sich mal wieder in den Film geschlichen sowie in einem der bizarrsten Cameos der Boll-Geschichte der leider viel zu früh verstorbene Star-Chefkoch Anthony Bourdain. Keine Ahnung, vielleicht hat er Boll ja einen Gefallen geschuldet.

Es ist ja nicht alles schlecht. Wären da nicht Schweiger und die unerträglichen Comedy-Momente, könnte Far Cry in seinen besten Momenten als unterhaltsamer C-Film durchgehen. Ein paar der Gore-Effekte sehen ganz sauber aus und nach Bloodrayne 2 scheint Uwe Boll dankenswerterweise seine Kameras zwischendurch wieder auf ein Stativ zu stellen. Aber selbst ein ausnahmslos jeden Film aufwertender Udo Kier kann Far Cry nicht über die Ziellinie heben. Die Action ist, sofern sie überhaupt mal ausgeleuchtet ist, lahm inszeniert bzw. beschränkt sich überwiegend auf klischeehafte Fabrikgebäude, Schweiger ist damit beschäftigt, bemüht cool zu wirken und grummelt sich als Proto-Nick Tschiller durch seine Dialogzeilen, die das Gegenteil von Charisma ausstrahlen.

Tatsächlich ist Far Cry allerdings das Ende einer Ära. Es war der letzte Film, für den Uwe Boll ein Millionenbudget aus Medienfonds zusammenklauben konnte, da dieses Steuerschlupfloch kurz nach Erscheinen des Films durch eine Gesetzesänderung gestopft wurde. Bedeutet das das Ende von Uwe Bolls Karriere? Natürlich nicht. Aber es ist das Ende seiner Videospiel-Ära.

Ein erstes Zwischenfazit:

Mit seinen Videospielverfilmungen hat sich Uwe Boll seinen Namen als „schlechtester Regisseur aller Zeiten“ gemacht und es ist nicht schwer zu sehen, warum. Beliebte, von Fans verehrte Lizenzen wurden von ihm verwurstet und in Filme umgewandelt, die so gut wie überhaupt nichts mit dem Quellenmaterial zu tun hatten. Große Stars und eine dubiose Finanzierung sowie Bolls laut polternde Art, die Schuld grundsätzlich bei anderen zu suchen und alles und jeden zu beleidigen, machen Boll zu einer einfachen Hassfigur.

Aber es ist nicht so, dass Uwe Boll nichts zu sagen hätte. Die Videospiel-Filme sind keine persönlichen Herzensprojekte, aber auch wenn sie nicht funktionieren und mal mehr, mal weniger unerträglich anzusehen sind: Man erkennt zumindest immer ein Motiv dahinter. Man sieht, was Boll mit dem jeweiligen Film vorhatte. Irgendein Ziel gab es immer – sei es, einen bewusst dummen Actionfilm zu machen oder Sozialkritik zu verpacken. Uwe Boll war und ist der festen Überzeugung, dass seine Stimme im Kino wichtig ist und dass er etwas zu sagen hat. Interessant wird es sein, herauszufinden, ob ihm das in seiner Karriere irgendwann gelungen ist. Ich werde das tun. Im nächsten Teil.


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