Cathys Jahresrückblick 2018

2018 ist vorbei. Bumm. Einfach so. Was hat man gemacht? Sich medial von dem ganzen anderen Blödsinn abgelenkt. Somit folgt hier eine kleine nicht hierarchische Stichprobensammlung der Dinge, die mich erfolgreich multisensorisch ablenken konnten in Cathys Jahresrückblick 2018. Für alle, deren Zeit zu kostbar für ziellose Stöberei ist: Simulation Theory, The Meg, Maniac, The Haunting of Hill House, The Witcher … mehr …

The Signal (2007)

Dreigeteilter Horrorschocker mit Wahnvorstellungen aus der Flimmerkiste: In The Signal von 2007 tragen TV und neue Medien mächtig zur Verrohung der Gesellschaft bei. Der Film beginnt mit einem merkwürdigen Störsignal, das von Fernsehern, Handys und anderen elektronischen Geräten ausgestrahlt wird. Mya kommt gerade von einem Schäferstündchen mit ihrem Geliebten Ben zurück und muss miterleben, wie die Menschen um sie herum … mehr …

MacBeth (2015)

Drei Hexen, zwei Könige, eine Lady, Tod und Wahnsinn. Die Zutaten für Macbeth sind soweit bekannt. Regisseur Justin Kurzel hat das oft verfilmte Stück aus der Feder des Erzbarden William Shakespeare auf die Leinwand gebracht. Ehrgeiz kann eine unheilvolle Angelegenheit werden. Eigentlich ist der wilde schottische Krieger Macbeth (Michael Fassbender) ein loyaler Thane1 von König Duncan (David Thewlis). Aber eine … mehr …

Stonehearst Asylum

Ein gefeierter Regisseur verfilmt mit einem bis in die kleinste Nebenrolle hochkarätigen Cast einen der beliebtesten Autoren der letzten zwei Jahrhunderte. Wenn das Ergebnis nur sang- und klanglos für den Heimvideomarkt erscheint, kann einen das schon stutzig machen. Lohnt sich Brad Andersons Edgar Allan Poe-Verfilmung Stonehearst Asylum trotzdem oder sollte man lieber den Mantel des Schweigens darüber ausbreiten? England in … mehr …

Sex, Gewalt und Schmetterlinge

Der Horrortrip des Erwachsenwerdens Inio Asano: Das Feld des Regenbogens (Manga, Tokyopop) Noch vor einigen Jahren hat man sich als ‚Fan‘ brav beinahe jede Manga-Neuerscheinung zugelegt, egal wie hässlich, dümmlich und hanebüchen. Doch mittlerweile, so scheint es, wurde man als japanophiler Freund popkultureller Medien und Genres unlängst vom Manga-Tsunami, den emsige deutsche Verlage über uns gebracht haben, überschwemmt, weggespült und … mehr …

Meister Leonhard

Ein weinroter Buchdeckel. Knapp oberhalb der horizontalen Mitte steht in weißen Versalien Gustav Meyrink, darunter in schwarzer Handschrift Meister Leonhard. Mittig am Fuß ist ein weißer Phönix zu sehen

Gustav Meyrinks Schauernovelle in neuem Gewand „Unbeweglich sitzt Meister Leonhard in seinem gotischen Lehnstuhl und starrt mit weit offenen Auge gerade aus.“ Der Beginn einer Schauernovelle, die das Leben des Meisters Revue passieren lässt. Aufgewachsen in einem Schloss, unter der Fuchtel seiner bis zum Wahn ruhelosen Mutter, versucht er vergeblich einen Kontakt zu seinem verkrüppelten Vater aufzubauen während seine Leidenschaft … mehr …