Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis

Newsflash aus der Finsternis Kennt ihr das? Ihr sitzt behütet in eurer Wohnung, habt vielleicht etwas zu essen vor euch stehen und sehnt euch ein wenig nach Aufregung? Also Glotze an, irgendwas wird schon laufen. Zum Glück passieren die schlimmen Sachen in den Nachrichten immer nur den anderen. Und natürlich regt man sich auch auf, dass die Reporter offenbar immer … mehr …

Foxcatcher

Es gibt Filme, die werden für viele Oscars nominiert und gewinnen keinen. Üblicherweise sind das jedoch eher Werke, die für die Kategorien „bester Sound“, „beste Kostüme“ und „beste Tischdekoration“ nominiert werden. Foxcatcher hingegen wurde für den besten Hauptdarsteller (Steve Carell), den besten Nebendarsteller (Mark Ruffalo), den besten Regisseur (Bennett Miller) und das Originaldrehbuch (Eric Max Frye and Dan Futterman) vorgesehen. … mehr …

Whiplash

Als wolle sich 2014 für das wirklich mehr als mäßig ausfallende vergangene Filmjahr entschuldigen, wurden auf den letzten Metern nochmal einige Perlen herausgehauen. Titel wie Birdman, Foxcatcher oder Inherent Vice geben nochmal ordentlich Stoff, um den Schaden von Transformers 4 und Konsorten wieder zu kitten und nicht zuletzt sich für die allseits begehrten, näher rückenden Oscars ins Gespräch zu bringen. … mehr …

Persepolis

Stell dir eine Kindheit in den Achtzigern vor. Und stell dir gleichzeitig vor, dass Alkohol, Michael-Jackson-Kassetten und Punkmusik illegal sind, dass Religionspolizisten dich wegen „unangemessener“ Kleidung mitnehmen können und das nach einer Revolution, bei der ein menschenverachtendes System das andere abgelöst hat, ein verheerender Krieg mit dem Nachbarland tobt. So beschreibt die Comiczeichnerin Marjane Satrapi im autobiographischen Comic Persepolis ihr … mehr …

Her

I fell in love with an AI In der nahen Zukunft: Theodore Twombly (Joaquin Phoenix) verdient sein Geld als Briefeschreiber. Tagein tagaus verfasst er für die Kunden seiner Firma gefühlvolle Briefe, vom Liebesbrief bis zum Dankesschreiben an die Großeltern. In nahezu perfekt-unperfekter menschlicher Handschrift werden die Schreiben ausgedruckt und an die richtigen Adressaten verschickt. Obwohl er so andere Menschen glücklich … mehr …

It’s all about the characters!

American Hustle muss im direkten Vergleich gegen Wolf of Wall Street wohl den Kürzeren ziehen, hält aber trotzdem was er verspricht. Grund dafür ist ein fantastisches Schauspielensemble mit geradezu vorbildlicher Experimentierfreudigkeit. Die Tage werden länger, die Filme besser. Das liegt vor allem daran, dass Filmverleihe potentielle Oscar-Anwärter im Zeitraum der Verleihung veröffentlichen um von der kostenlosen Werbung durch eine Nominierung … mehr …

12 Years a Slave

Alle Jahre wieder: Während der Sommer des Jahres in Hollywood für spektakuläre Millionengräber und explosive Blockbuster mit mindestens drei Superhelden reserviert ist, wird der Jahresanfang zumeist von einer anderen Sorte Film bestimmt: Die Preisjäger. Golden Globes, Oscars – jeder will die begehrten Trophäen haben, ergo erwarten den Kinozuschauer schwere Themen, dramatische Filme mit Pianomusik und Schauspieler, die sich in der … mehr …

Star Trek Into Darkness

Eines der langlebigsten Franchises geht in die nächste Runde: J.J.Abrams hat sich nach seinem ersten, an den Kinokassen extrem erfolgreichen Reboot der langjährigen Science Fiction-Reihe an eine Fortsetzung gewagt. Nach einer heiklen Mission auf dem Planeten Nibiru, in der Kapitän Jim Kirk (Chris Pine) diverse Regeln verletzt und sogar das Leben seiner gesamten Crew aufs Spiel setzt, um seinen Freund … mehr …

Django Unchained

Wenn es einen Namen in Hollywood gibt, der das Wort ‚Kult‘ förmlich atmet, ist es Quentin Tarantino. Zitate aus Filmen wie Pulp Fiction oder Kill Bill sind heute ein selbstverständlicher Teil unserer Popkultur, ohne dass Tarantino jemals Kompromisse einging. Nach der preisgekrönten Nazimär »Inglorious Basterds« hat der umstrittene Filmfanatiker nun eine Hommage an den Italo-Western gedreht. 1858, tief im Süden … mehr …

Frankenweenie

Tim Burton ist zurück und wendet sich seinen Wurzeln zu. Niemals passte dieser Satz besser als im Zusammenhang mit seinem neuen Film, dem schwarz-weiß stop-motion Spaß »Frankenweenie«, der auf einem Kurzfilm des Gothic-Meisters selbst basiert. Burton vor Burton Im Jahre 1984 bekam ein unbekannter aber vielversprechender Regisseur namens Tim Burton von Disney 1 Mio Dollar um einen Kurzfilm zu drehen, … mehr …